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Fünf Fragen an Friedhelm Schatz – ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Filmpark Babelsberg GmbH #WertePionier

Der Filmpark Babelsberg ist ein Freizeit- und Themenpark im Potsdamer Vorort Babelsberg. Es ist eine Attraktion, wie man sie um Umkreis von 800 km nicht wieder findet. Hier, auf historischem Boden, wo mehr als 3 000 Kinofilme entstanden, kann man eintauchen in die Welt der Shows, des 4D- und XD-Kinos, findet man Originalkulissen und Ausstellungsbereiche zu Film und Filmhandwerk. Der Filmpark ist Teil der Medienstadt Babelsberg und liegt direkt neben dem Filmstudio Babelsberg, dem ältesten Großatelier-Filmstudio und größten Filmstudio Europas. Entertainment in großem Stil ist  hier angesagt. Friedhelm Schatz, Geschäftsführer der Filmpark Babelsberg GmbH, stand uns für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.

Frage: Mut ist eine Sache, die zwei Seiten hat. Einerseits ist er notwendig, um in unbekannte Sphären vorzudringen, anderseits kann er auch zu Übermut werden. Wie gehen Sie damit um im Verhältnis zu Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten?

Friedhelm Schatz: Mutlosigkeit ist ein Zeichen für Aufgabe und Resignation. Übermut kann man bremsen oder korrigieren. Also, seid mehr übermütig und somit der Zukunft zugewandt.

Frage: Respekt ist eine Verhaltensweise, die man vom Mitarbeiter erwartet und auf die er auch Anspruch hat. Was ist zu tun, wenn ein Kunde es im Verhältnis zu Ihrem Personal vermissen lässt?

Friedhelm Schatz: Jeder, der seine Arbeit vernünftig macht, verdient Respekt. Wer das nicht respektiert, ist deutlich anzusprechen und wenn nötig, zu verabschieden. Unsere Arbeit ist zu komplex, um sich mit fehlender Kinderstube lange zu befassen.

Frage: Weitsicht ist notwendig, um sich in der schnelllebigen Eventbranche auf neue Entwicklungen einzustellen. Was ist zu tun, um dem Wettbewerb immer eine Nase voraus zu sein?

Friedhelm Schatz: Neueste Technik kann man kaufen oder mieten; Trends im gastronomischen Bereich identifizieren und ausprobieren, Künstler und Programme, trotz zunehmender Halbwertzeit kreativ einsetzen. Erfolg hat aber nur der, der Konzepte Entwickelt, die wie ein Unikat wirken und so auch gemeint sind. Das kann auch mit bewährten Mitteln gelingen.

Frage: Zuverlässigkeit ist ein Wert an sich. Gerade im Verhältnis zum Lieferanten ist sie essentiell wichtig, denn wenn etwas nicht funktioniert, ist der Kunde unzufrieden, und man ist ihn los. Was tun sie hier, um Zuverlässigkeit zu fördern?

Friedhelm Schatz: Es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Technik hat ihre Tücken und der Mensch bleibt unvollkommen, so perfekt er sich geben mag. Vertrauen schafft Vertrauen und Reaktion bleibt dem Einzelfall vorbehalten.

Frage: Gelegentlich heißt es, Werte seien Luxus und das Streben, ein ordentlicher Kaufmann zu sein, halte den Realitäten nicht stand, was ist zu tun, um diesen Tendenzen Einhalt zu gebieten?

Friedhelm Schatz: Wie soll denn die Arbeit, die Aufgabe gelingen, wenn man sich nicht an Werten oder Standards orientiert und den Spielraum für individuelle Qualitäten entdeckt und sich erarbeitet? Darauf muss man hinarbeiten, das muss man einfordern.


Ein Interview von Philipp Maas.

Mehr Informationen zu unserem #WertePionier, dem Filmpark Babelsberg hier.

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