Best Practice-Beispiel

Ehrbare Kaufleute, WerteKodex und Nachhaltigkeit – Veranstaltungswirtschaft trifft sich zum WerteEvent in Dortmund

Der Termin für das nächste WerteEvent (ehemals Werte 2.0) steht fest und was anfangs für die drei Veranstalter Bernd Fritzges, ESTREL Berlin und Hotel Schloss Montabaur noch wie ein Klassentreffen von werteorientierten Veranstaltungsplanern wirkte, hat sich inzwischen zu einem besonderen Format der Veranstaltungsbranche entwickelt und findet bereits zum 8. Mal statt. Am 14. Juni 2017 kommen die Teilnehmer erstmals im Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund zusammen.

 

Das Eventformat beschäftigt sich mit Werten und Visionen, die den geschäftlichen Alltag beeinflussen sowie deren Veränderung und Bestand. Im Laufe der letzten Jahre hat sich der Veranstaltungstermin im Kalender vieler Veranstaltungsplaner, Firmenverantwortlicher und Unternehmer verankert. Auch in diesem Jahr wird ein spannendes Workshop- und Vortragsprogramm verknüpft mit gezieltem Networking, dank eines innovativen Match-Making-Tools, Unterhaltung sowie dem gelebten Charity-Gedanken. Das jährliche Event ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Stiftung „RTL – Wir helfen Kindern e. V.“, die durch das WerteEvent über die Jahre bereits eine Spendensumme von ca. 60.000 Euro erhalten hat.

 

Ein dynamisches Duo: WerteEvent und WerteKodex

Im Mittelpunkt hierbei steht der WerteKodex der deutschen Eventbranche. Dieser wurde im letzten Jahr durch ein namhaftes Gremium erarbeitet und bildet gemeinsam mit dem WerteEvent die tragenden Säulen der neuen Internet-Plattform www.werte.foundation. Hier laufen alle Informationen zusammen zur jährlich stattfindenden Veranstaltung, Inhalte des Kodex, Blogbeiträge sowie die Präsentation der WertePioniere, die sich dem WerteKodex verpflichtet haben. Dadurch wird eine nachhaltige Verbindung geschaffen zwischen der Benefizveranstaltung, die Anregungen für die Umsetzung eines werteorientierten Handelns in der Eventbranche liefert, und einer stetig wachsenden Community, die ihr Commitment zum WerteKodex und den damit verbundenen Leitsätzen gibt. Das Ziel ist es nicht zur „Werte-Polizei“ zu werden, sondern der Veranstaltungsindustrie eine Kommunikationsplattform offline sowie online zu bieten. Dabei ist es jedem Nutzer selbst überlassen, zu kommentieren, zu hinterfragen, Anregungen oder Kritik zu geben.

 

Gambling? Wie passt das mit Werten zusammen?

Selbstverständlich soll das Handwerkszeug eines Veranstaltungsplaners auch in diesem Jahr nicht zu kurz kommen. So wird das WerteEvent unter einem Motto stehen, welches sich programmatisch und visuell wie ein roter Faden durch die Veranstaltung ziehen wird. Das Thema „Werte Gambling“ wird den Gast beschäftigen und sorgte bereits im Vorfeld für Irritation, denn wie soll ein werteorientiertes Handeln mit dem Begriff „Gambling“ zusammenpassen? Ein erster Blick in das Programm lässt erahnen, wie die Brücke gebaut wird.

So wird der berühmte Poker-Experte, Bestsellerautor und Diplom-Mathematiker Stephan Kalhamer mit seiner Key Note „Werte Gambling – Entscheidungen im Ungewissen“ auf unterhaltsame Weise die Erkenntnisse über problematische Entschlüsse teilen. Teilnehmer erfahren wie faszinierend vielschichtig die Parallelen zwischen Poker und der realen Welt sind. Die Umwelt ganzheitlich erfassen, Chancen erkennen, bewusst überschaubare Risiken eingehen sind dabei nur einige Einblicke.

In den letzten beiden Jahren überzeugte Markus Hornung als Experte für emotionale Intelligenz bereits die Teilnehmer. Grandiose Feedbackbewertungen der Zuhörer veranlassten die Veranstalter auch dieses Jahr, den Coach mit seinem neuen Vortrag „Der Schlüssel zur Entscheidung – Emotion oder Ration?“ für das Programm zu gewinnen.

Geballte Frauen-Power wird durch die Unternehmensberaterin und Trainerin der Schule für Unternehmer Gertrud Hansel (unten links) sowie durch Doreen Biskup (unten rechts), die dem versierten Eventplaner bereits als Redakteurin, Referentin und Vorstandsmitglied von der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren bekannt ist, geboten. Letztere wird als renommierte Fachfrau für interaktive Veranstaltungsformate mit den Teilnehmern in ihrem Workshop die Antwort erarbeiten, warum BarCamp, World Café und Co. mehr Mut als Verstand erfordern.

Getrud Hansel hingegen wird näherbringen, warum immer drei Stimmen in unseren Köpfen vorhanden sind und wie man trotzdem die richtigen Entscheidungen im Unternehmeralltag trifft.

                  

Ganz anders werden die Teilnehmer Prof. Dr. Hans Rück in diesem Jahr erleben. Mit dem Thema „Das Jazz-Prinzip: Improvisation als Erfolgsfaktor im Management“ wurde nach einem persönlichen Gespräch zwischen dem Dekan der Hochschule Worms und dem Werte-Initiator Bernd Fritzges eine grandiose Vortragsidee geboren. Alle wissen, dass Improvisation (leider) für Veranstaltungsprofis zum Alltag gehört. Meist geht es dabei nur um Notlösungen. Im Jazz dagegen ist Improvisation nicht Ausweg, sondern Absicht. Nicht Behelf, sondern Basis der Zusammenarbeit. Kann das Event-Management vom Jazz lernen? Rück wird als leidenschaftlicher Musiker diese Antwort auch mit Hilfe einer Live-Demonstration beantworten!

Auch mit der Moderation ist der Veranstalter Fritzges sehr zufrieden. „Nachdem ich das Vergnügen hatte für das letzte Event Sabine Altena noch via Skype in ihrem Urlaub am karibischen Strand für das WerteEvent zu gewinnen, bin ich überglücklich, dass die schwungvolle Top-Moderatorin auch für dieses Jahr zugesagt hat – allerdings erfolgte dieses Mal die Zusage ohne Bikini und ohne Videoübertragung. Sie wird eine der Spielpartner abends am Poker-Tisch sein, denn derzeitig wird eine Charity-Pokerrunde vorbereitet, zu der sich neben unserem Poker-Profi nach jetzigem Planungsstand auch weitere Prominenz dazugesellen wird.“, so Fritzges. Abgerundet mit einem Act aus „Stars in Concert“ vom ESTREL Berlin soll der Abend wieder mit vielen wertvollen Gesprächen ausklingen.

Wer mehr über das Werte-Projekt erfahren oder sich zum WerteEvent anmelden möchte, findet alle Informationen unter www.werte.foundation. Tickets sind ab 139 Euro erhältlich.

Bild und Text: © www.werte.foundation

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Fünf Fragen an Friedhelm Schatz – ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Filmpark Babelsberg GmbH #WertePionier

Der Filmpark Babelsberg ist ein Freizeit- und Themenpark im Potsdamer Vorort Babelsberg. Es ist eine Attraktion, wie man sie um Umkreis von 800 km nicht wieder findet. Hier, auf historischem Boden, wo mehr als 3 000 Kinofilme entstanden, kann man eintauchen in die Welt der Shows, des 4D- und XD-Kinos, findet man Originalkulissen und Ausstellungsbereiche zu Film und Filmhandwerk. Der Filmpark ist Teil der Medienstadt Babelsberg und liegt direkt neben dem Filmstudio Babelsberg, dem ältesten Großatelier-Filmstudio und größten Filmstudio Europas. Entertainment in großem Stil ist  hier angesagt. Friedhelm Schatz, Geschäftsführer der Filmpark Babelsberg GmbH, stand uns für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.

Frage: Mut ist eine Sache, die zwei Seiten hat. Einerseits ist er notwendig, um in unbekannte Sphären vorzudringen, anderseits kann er auch zu Übermut werden. Wie gehen Sie damit um im Verhältnis zu Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten?

Friedhelm Schatz: Mutlosigkeit ist ein Zeichen für Aufgabe und Resignation. Übermut kann man bremsen oder korrigieren. Also, seid mehr übermütig und somit der Zukunft zugewandt.

Frage: Respekt ist eine Verhaltensweise, die man vom Mitarbeiter erwartet und auf die er auch Anspruch hat. Was ist zu tun, wenn ein Kunde es im Verhältnis zu Ihrem Personal vermissen lässt?

Friedhelm Schatz: Jeder, der seine Arbeit vernünftig macht, verdient Respekt. Wer das nicht respektiert, ist deutlich anzusprechen und wenn nötig, zu verabschieden. Unsere Arbeit ist zu komplex, um sich mit fehlender Kinderstube lange zu befassen.

Frage: Weitsicht ist notwendig, um sich in der schnelllebigen Eventbranche auf neue Entwicklungen einzustellen. Was ist zu tun, um dem Wettbewerb immer eine Nase voraus zu sein?

Friedhelm Schatz: Neueste Technik kann man kaufen oder mieten; Trends im gastronomischen Bereich identifizieren und ausprobieren, Künstler und Programme, trotz zunehmender Halbwertzeit kreativ einsetzen. Erfolg hat aber nur der, der Konzepte Entwickelt, die wie ein Unikat wirken und so auch gemeint sind. Das kann auch mit bewährten Mitteln gelingen.

Frage: Zuverlässigkeit ist ein Wert an sich. Gerade im Verhältnis zum Lieferanten ist sie essentiell wichtig, denn wenn etwas nicht funktioniert, ist der Kunde unzufrieden, und man ist ihn los. Was tun sie hier, um Zuverlässigkeit zu fördern?

Friedhelm Schatz: Es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Technik hat ihre Tücken und der Mensch bleibt unvollkommen, so perfekt er sich geben mag. Vertrauen schafft Vertrauen und Reaktion bleibt dem Einzelfall vorbehalten.

Frage: Gelegentlich heißt es, Werte seien Luxus und das Streben, ein ordentlicher Kaufmann zu sein, halte den Realitäten nicht stand, was ist zu tun, um diesen Tendenzen Einhalt zu gebieten?

Friedhelm Schatz: Wie soll denn die Arbeit, die Aufgabe gelingen, wenn man sich nicht an Werten oder Standards orientiert und den Spielraum für individuelle Qualitäten entdeckt und sich erarbeitet? Darauf muss man hinarbeiten, das muss man einfordern.


Ein Interview von Philipp Maas.

Mehr Informationen zu unserem #WertePionier, dem Filmpark Babelsberg hier.

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Meetingdeals.de arbeitet nach dem Prinzip der Loyalität gegenüber Mitarbeitern!

„Wir ermutigen Mitarbeiter zu eigenverantwortlichem Handeln nach bestem Wissen und Gewissen und stehen loyal zum Ergebnis. Im Gegenzug: Loyalität ist keine Einbahnstraße.“

Dieser Leitsatz trifft gerade auf uns zu, weil das Vertrauen der Geschäftsleitung in uns Mitarbeiter und der damit verbundene Mut, uns tagtäglich eigenverantwortlich handeln zu lassen, die dezentrale Struktur unseres Unternehmens erst ermöglicht haben. Denn auch ohne ständige Kontrolle sind sich bei uns beide Seiten der Loyalität des anderen sicher und vertrauen darauf, dass sich Vorgesetzte und Mitarbeiter im Bedarfsfall gegenseitig mit Rat & Tat unterstützen und gemeinsam zum Ergebnis stehen.

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