Leadership

Werte lehren – Das steht auf der Werte-Agenda 2019: Faktor Mensch & Menschlichkeit in der Digitalisierung stärken!

2019 ist das Jahr der Werte! Das behaupte ich nur ich – und weitere Mitstreiter und Unterstützer der WerteFoundation – sondern etliche andere Top-Meinungsbildern. So überrascht jüngst Jack Ma, Gründer des chinesischen Internet-Giganten Alibaba, mit dem Bonmot: Unseren Kindern sollten wir vor allem Werte lehren – so könnte die rasch fortschreitende Künstliche Intelligenz nicht einholen. Ein weise Weitsicht!

So überrascht jüngst Jack Ma, Gründer des chinesischen Internet-Giganten Alibaba, mit dem Bonmot: Unseren Kindern sollten wir vor allem Werte lehren - so könnte die rasch fortschreitende Künstliche Intelligenz nicht einholen.  (Screenshot: Tagesschau)

„Immer häufiger aber auch um den Stil unseres Miteinanders, um unsere Werte: Offenheit, Toleranz und Respekt. Diese Werte haben unser Land stark gemacht.“ Dies konstatierte Bundeskanzlerin Merkel zur Jahreswende und legte den Finger in die digitale Wunde der Oberflächlichkeiten und leichtfertigen Hassreden. Ihre Mahnung: Dafür müssten sich alle Bürger gemeinsam einsetzen – auch wenn es unbequem und anstrengend sei. Gut gebrüllt, Löwe!

Just in der Anonymität des digitalen Fortschritts ist der „Faktor Mensch“ – und Menschlichkeit, sic! – wieder zu entdecken: Persönliche, ausführliche Gespräche ohne Ablenkung durch Unsinn-Likes & Postings bei Facebook & Co.! Bleibende Erinnerungen von persönlichen Erlebnissen und merk-würdigen Augenblicken mit anderen Menschen – statt bloßer Blinkerei auf viel zu kleinen Bildschirmen! Beeindruckende und inspirierender Austausch untereinander – um Kreativität und Know-how-Transfer zu fördern!

Der Roboter, mein Freund und Helfer - Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenzen im Unternehmen

Interessant zu beobachten ist, wie die Grundwerte der Achtsamkeit und des Mitgefühls in der Führungsverantwortung wieder Einzug halten. Team-orientiertes Leadership wird überdeutlich allerorten als Maxime annonciert – damit wäre ein Neuanfang gemacht. Aber auch im hektischen Alltag im Sales & Marketing wäre etwas mehr Werte-Orientierung angebracht: Weniger Messenger-Denglisch, mehr direkter Austausch. Und einfach mal: Zuhören!

Weiterlesen

Es gilt das gesprochene Wort! Warum, #WTF, sind viele so unzuverlässig geworden?

Ein fester Blick, ein Handschlag und eine deutliche Zusage: So gehen gute Geschäfte! Aber eine enttäuschende Erkenntnis aus dem Business-Alltag ist: Bei immer mehr, auch angeblich renommierten Führungskräften gibt es das nicht mehr. Da werden klare Genehmigungen einfach zurückgezogen oder umgedeutet. So wie bei einem CEO einer Hotelkette, der mit seiner willfährigen Gutsherren-Art nur beweist, dass er (so) nicht führen kann.

Unzuverlässige Partner gibt es immer mehr, weil man sie machen lässt und einfach zuviele Ja-Sager und charakterschwache Wegducker die sachgerechte Auseinandersetzung, die meinungsbildende Debatte und die zielführende Lernkurve fürchten – und einfach nur einen möglichst komfortablen Lebensweg in Rosa-Wolken-Laissez-Faire ohne Konflikte beschreiten wollen.

Verantwortung & Treue (Foto: 28703/Pixabay)

Vieles ist viel zu leicht geworden: Terminzusagen kurzfristig ändern oder gar absagen, weil es halt so einfach ist per unpersönlicher Messenger-Kurzmitteilung. Konstruktive Kritik und Konzepte für Verbesserungen ignorieren, weil ja soviele eMails ungelesen im Postfach untergehen. Projekte mit gutgläubigen Partnern einfach abbrechen oder auf ewig hinausschieben, weil sich ja jeden Tag so unglaublich viele neue Chancen bieten.

Einer der zentralen #Werte18 muss wieder sein: Das gesprochene Wort gilt! Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer etwas anfängt, muss es auch zu Ende bringen.

Messen Sie sich selbst und die Menschen, die Sie umgeben, daran!

Diejenigen die meinen, Gutdünken und Freundlichkeit anderer gezielt ausnutzen zu können – „Man es ja mal versuchen“ – brauchen klare Grenzen!

Weiterlesen

Es gibt ein einfaches Wort, was Ihre Mitarbeiter wieder aufmuntert…

Klartext in Sachen Wert-Schätzung: „Unser wichtigstes Wort im Umgang mit Mitarbeitern heißt ‚Danke‘, diesen Grundsatz wende ich für alle an, egal ob sie in der Gastronomie oder bei uns im Außendienst tätig sind“, konstatiert Reinhold Würth. Der 83-jährige Erfolgsunternehmer – Würth-Gruppe: 76.000 Mitarbeiter, 13 Mrd. Euro Umsatz – ist ein Elder Statesmen der alten Schule, aber mit seinen mahnenden Worten topaktuell!

Seine nächste Botschaft im Gespräch mit der „AHGZ“: „Ich bin sehr hinter dem Wort Dienstleistung her: dienen und leisten – wenn beides zusammenkommt, dann folgt die Anerkennung von ganz alleine.“ Sic!

Bitte, Danke, Leistung und Leidenschaft – das ist die richtige Mischung für den sog. kooperativen Führungsstil, der heutzutage angesagt ist! Starre Hierachien, Chef-Gehabe und herzloses Herumkommandieren kommt nicht mehr an – gefragt sind:

  • Mitarbeiter auf Augenhöhe behandeln, sie stets aufs Neue überzeugen und motivieren
  • Agiles Arbeitsumfeld mit echter Lern- und Fehlerkultur: „Win or learn“
  • Hierarchien abbauen

Danke Thank You (Photo: Public Domain Pictures/Pixabay)

Mehr über das Arbeitsmodell der Zukunft ist in diesem n-tv Beitrag zu lesen: mobil.n-tv.de/ratgeber/Das-Modell-der-Zukunft-article20592617.html

Weiterlesen