Carsten Hennig

Ihre Mitarbeiter und Gästen fragen: Macht das (noch) Sinn? Trend-Analyse: 2020 stehen Unternehmen vor der Sinnfrage

In vielen Teilen der Welt tragen Menschen ihre Kritik am Wachstumsgedanken und reiner Gewinnorientierung auf die Straße, in die Politik und in die Vorstandsetagen. Das zwingt Unternehmen zum Umdenken: Sinnstiftung wird zur größten Herausforderung, der sie sich in den kommenden 12 Monaten stellen müssen. Zu diesem Schluss kommt die zu Accenture Interactive gehörende Innovations- und Designberatung Fjord in ihrem Report „Trends 2020“. 

„Immer mehr Menschen stellen die Frage: Welchen ‚Purpose‘ haben Marken und Unternehmen – also was ist ihr Daseinsgrund und woraus ziehen sie ihre Berechtigung, Geld zu verdienen?“, sagt Christoph Loeffler, Geschäftsführer von Fjord für den deutschsprachigen Raum. „Die meisten Unternehmen bleiben die Antwort bislang schuldig.“

Sinnstiftung schwingt in vielen der insgesamt sieben Trends mit, die Fjord identifiziert hat, darunter vor allem:

„MEHR“ WIRD NEU DEFINIERT – Wachstum bekommt neue Gesichter

Der Kapitalismus in seiner heutigen Form steckt in der Midlife-Crisis. Finanzieller Erfolg taugt nicht länger als entscheidende Größe unternehmerischen Erfolgs. Auch in Deutschland messen Kunden Unternehmen immer stärker an deren Errungenschaften für die Gesellschaft wie Inklusion, Diversität und Mitarbeiterbefinden.

Dazu zählen stärker denn je Fortschritte bei der Nachhaltigkeit und Beiträge zu Umwelt- und Klimaschutz.

„Selbst wenn die deutsche Wirtschaft ein vergleichsweise hohes Bewusstsein für Nachhaltigkeit hat: Die meisten Unternehmen haben ihre Lieferkette noch lange nicht so umgebaut, dass sie damit mehr Leute mit weniger und dafür den richtigen Dingen erreichen. Doch genau das muss das Ziel sein“, sagt Chris Böhnke, Managing Director von Fjord Deutschland.

SINN HAT HOCHKONJUNKTUR – auch im Beruf

Auch für Arbeitskräfte zählt der Purpose eines Unternehmens. Wichtig ist das für deutsche Unternehmen aus zwei Gründen: der Vollbeschäftigung und dem Problem vieler Branchen, digitale Podukte und Dienstleistungen zu entwickeln, die international wettbewerbsfähig sind.

„Bestens qualifizierte und motivierte Leute bekommen Unternehmen, die zwei Dinge bieten: erstens Sinnstiftung, die über Titel und Gehalt hinausgeht, und zweitens Arbeitsformen, bei denen Rollen, Hierarchien und Präsenzkultur die zweite Geige spielen“, sagt Tobias Kruse, Managing Director Business Design & Strategy bei Fjord.

LIFE-CENTERED DESIGN AUF SIEGESZUG – weniger Ich, mehr Wir

Die beiden beschriebenen Entwicklungen befeuern den Siegeszug des sogenannten Life-Centered Design. Dahinter steckt der Anspruch, dass ein Gegenstand oder ein Vorgang nicht nur für den Einzelnen gut funktioniert, sondern auch seinem Umfeld dient. Das Prinzip gibt es seit einigen Jahren – nun ist es auf dem besten Weg, nutzerzentriertes Design als Design-Goldstandard abzulösen.

Chris Böhnke: „Unternehmen erkennen durchaus den tiefgehenden gesellschaftlichen Wandel. Das größte Hindernis der Purpose-Transformation ist aber: Am Ende geben wieder die bekannten, meist kurzfristigen Kenngrößen wie Shareholder Value, Absatzzahlen und Margen den Ausschlag.“

„Was gar nichts bringt, ist ‚Sinn-Washing‘, also dass Unternehmen den Purpose bei der Belegschaft abfragen und dann verordnen. Stattdessen sollten Organisationen Hierarchien abbauen, damit alle Mitarbeiter nicht bloß zur Definition, sondern zur Evolution des Purpose beitragen können. Noch scheuen das die meisten Firmen. Dabei würde es ihnen und damit dem Standort Deutschland langfristig helfen, Sinnstiftung jetzt konsequent anzugehen, und nicht erst zu Getriebenen zu werden.“

Weitere Trends des Reports lauten:

MENSCHEN WERDEN STRICHCODES

Körper werden digital lesbar. Mit Bild- und Gesichtserkennungstechnologie können Maschinen Menschen identifizieren und ihre Gefühle einschätzen. Eine Person löst dann möglicherweise rein durch Anwesenheit Angebote aus, die auf sie selbst und die Situation abgestimmt sind – zunächst vor allem personalisierte Werbung.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ ODER INTELLIGENTES KÜNSTLICHES?

Fortschritte und Probleme künstlicher Intelligenz waren ein dominierendes Thema der vergangenen Jahre. 2020 wird es vor allem um die Frage gehen: Wofür brauchen wir ‚artificial intelligence‘ – und wofür ‚intelligent artificials‘? Das heißt: Was übernimmt KI unsichtbar im Hintergrund und in welchen Situation haben es Menschen direkt mit schlauen Maschinen zu tun?

DAS DIGITALE DOUBLE

Aus den Daten, die jeder Mensch hinterlässt, entstehen virtuelle Doppelgänger. Im besten Fall hat jede Person die volle Kontrolle über ihren oder ihre digitalen Doubles. Diese können zu nützlichen Torwächtern und Stellvertretern im Umgang mit Organisationen und anderen Personen werden.

GELD AUF WECHSELKURS

Praktisch unsichtbare Zahlungssysteme verändern unser Verhältnis zu Geld, Neueinsteiger krempeln das Geschäft der Banken um. Dadurch ändert sich die Beziehung der Menschen zu Geld und ihr Verständnis von und Ansprüche an Bezahlvorgänge.

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#SeidNettZueinander

#SeidNettZueinander Schenkt heute Fremden ein Lächeln – lohnt sich! #WirWollenWerte #WerdeStark mit www.werte.foundation

https://youtu.be/LPpq4ydE9GE 

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Besinnt Euch
Es kommt der Herbst… kommt zur Rückbesinnung auf echte Werte! Fairness im Alltag zählt! #WirWollenWerte #WerdeStark mit www.werte.foundation 

 

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Sagen Sie laut und deutlich: NEIN! Über digitale und analoge Zivilcourage der klardenkenden Rationalen

Haben sich die Gemüter ein wenig abgekühlt? Wer hat Hate Speech den Hof gemacht und gibt nun reumütig klein bei? Fragen Sie doch mal Ihren Nächsten, warum er denn noch immer die aufrührerischen Fake News der längst bekannten Stör-Trolle – „Nachrichten-Erfinder“ zweifelhafter Provenienz – teilt und liked. Vielleicht genügt ja dies einmal als nüchterner Hinweis: Wer eine Beleidigung und Verunglimpfung im Internet mit „Gefällt mir“ markiert, kann ebeno strafrechtlich verfolgt werden. Mitgehangen, mitgefangen.  

Digitale Distanz enthemmt offenbar – immer wieder meinen verwirrte Leser, sich dem zuweilen rauen Umgangston anzupassen, gehöre zum Status-quo. Dabei wagen die meisten ihre Respektlosigkeit und gezielt verletztenden Äußerungen doch nur, weil ihnen das Vorstellungsvermögen über Empathie, menschliche tiefsitzende Betroffenheit und schlichtweg rechtliche Rahmenbedingungen fehlt. Poor bad.

Daher: Sachlich-korrekt, prägnante allgemein verständlich, aber sehr deutliche Hinweise auf Netiquette gehören zur digitalen Zivilcourage der klardenkenden Rationalen. Ein, zwei Hinweise dürften genügen. Wer sich dann weiterhin uneinsichtig und unbelehrbar zeigt, muss mit den Mühlen der Justiz den Kampf aufnehmen…

Ein, zwei Hinweise dürften genügen. Wer sich dann weiterhin uneinsichtig und unbelehrbar zeigt, muss mit den Mühlen der Justiz den Kampf aufnehmen…

Auch im analogen Alltag Face-to-Face ist der mahnende Blick und die überdeutliche Gefährderansprache nötig: Wer „Hurensohn“ zu Respektpersonen in Uniform – sei es der bürgernahe Streifenbeamte der Polizei oder der selbstlose Retter der Feuerwehr – entgegenschreit, wird einmal auf den beleidigenden Charakter hingewiesen und aufgefordert, die sofort zu unterlassen. Eine zweite Chance gibt es nicht. Obgleich solche verbale Attacken offenbar zum Alltag in manchen Regionen Deutschlands gehören, sind sie mit Verve und Einigkeit der Betroffenen und Umstehenden zu entgegnen. In ratio sind Konsequenzen wie Anzeigen keineswegs übertrieben, sondern Ausdruck des Willens zum respektvollen Miteinander. Just diejenigen, die ihre eigene Persönlichkeit mit Respekt betrachtet sehen wollen, aber andere und Andersdenken und Andersaussehende mit üblen Beschimpfungen traktieren, haben die entschiedenen Reaktionen und ihre rechtlichen Konsequenzen zu ertragen. Wie es in den Wall schallt, so schallt es eben heraus.

So ist es eben auch mit der Alltäglichkeit der Respektlosigkeit und des Klassismus zu erklären, dass rund die Hälfte der Deutschen ihren Mitbürgern nicht mehr vertrauen würden, wie eine Aufsehen erregende Forsa-Befragung im Auftrag von RTL darlegt.

Die wahrhaft Aufrechten drücken ihr Rückgrat durch, stärken den breiten Rücken, üben sich in Demut und wappnen sich mit Argumenten und Klartext. „NEIN“ lautet es einmal laut und deutlich. Eine zweite Chance braucht es nicht.

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So behält man seine Werte im MICE-Alltag!

Sozial & nachhaltig – und ein namhafter Werte-Pionier: Forum Factory, die ganz besondere Location in Bestlage in Berlin. Juliane Radig erklärt das herausragende Konzept im Interview: 

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Neue Werte im MICE Business

Klartext zur Stage Set Scenery: Im Meetings & Event Business geht es einmal mehr um Werte – gerade im Employer Branding. Ein mahnender Aufsager von Carsten Hennig:

 

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Hate Speech & Fake News: Streichen Sie das! Ich meine: Blockieren Sie solche Leute…

Warum nur werden immer wieder etliche Mitmenschen ausfällig? Gatzen rum, beschimpfen und erniedrigen andere, verhöhnen Unfall- oder sogar Mordopfer (!)… Es ist beschämend zu beobachten, wer sich wie geriert – mit Namen und Gesicht öffentlich im Netz.

Nein! (Grafik: Geralt/Pixabay)

Hassreden, Hasskommentare und gezielt verbreitete Fake News sind an der Tagesordnung, leider. Ich blockiere diese Menschen nun, die Technik macht’s möglich!

In meiner News-Blase zum Beispiel bei Facebook, wo sich besonders viele dieser Real-Trolle tummeln, möchte ich von all dem Hass und Neid und der Missgunst nichts mehr zu lesen bekommen. Längst habe ich es aufgegeben, diesen Irregeleiteten gut zuzureden, sie zu beschwichtigen oder sie gar zu informieren.

Gebe ich damit auf? Lass ich damit #HateSpeech und #FakeNews freie Bahn?

Nein! Denn: Immer mehr User im Social Web erkennen, was ihnen hier zugemutet wird, wissen echte Wahrheit und Klarheit von Demagogie oder Niedertracht zu trennen. Das wird in aktuellen Umfragen zunehmend deutlich.

Wir dürfen beruhigt an das Gute glauben, an den Instinkt und Anstand der vielen, vielen Mitmenschen, die längst das falsche Spiel durchschaut haben.

Rote Karte für die, die Hass und Desinformation verbreiten!

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Über große Anerkennung, Glücksgefühle und Schaffenskraft – Warum Feuerwehr das neue Seelenheil ist

Von Carsten Hennig

So ganz in sich gekehrt ist niemand auf dem Löschfahrzeug. Wer sich vorstellt, hier säßen Gutmenschen des Modern Lifestyle, urbane Umweltritter mit Beyond Meat Gelüsten und Yoga New Thinking, darf laut auflachen. Feuerwehr, das sind Blut, Schweiß und Tränen, Mettbrötchen und deftige Sprüche. Klare Ansagen, extra fester Händedruck und keine komplizierten Sätze. Wer den Bruchteil einer Sekunde zögert, wird abgelöst. Wer sofort mit anpackt, wird umso stärker angefeuert. Kurzum: Eine toxische Umgebung für Mimimi-Sensibelchen. Dafür ein Kosmos für Macher, Schaffer, raue Typen & starke Frauen mit harter Schale, aber großem, weichen Herz. Wenn jetzt die Freiwillige Feuerwehr (FF-Bereiche Altona und Eimsbüttel) wie in halb Hamburg mit tausenden Plakaten, Pappaufstellern und Bannern um Nachwuchs wirbt – übrigens auch noch Mittvierziger! – dann ist das wie eine Mobilmachung der echten Gutmenschen, der Alltags-Anthroposophen, die sich jederzeit und erst recht um drei Uhr morgens zu Höchstleistungen antreiben, gerade wenn es um die Rettung von Menschenleben geht. Die Freiwillige Feuerwehr und ihre Jugendorganisation (JF) sind eine der größten Werte-Zirkel Deutschlands, von höchster Reputation in Gesellschaft und Politik (Rang 1 im Gemeinwohlatlas 2019), ein starker Bund fürs Leben und vielleicht eine der langlebigsten sinnstiftenden Gemeinschaften des Landes.

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Eine der größten Werte-Gemeinschaften Deutschlands

Um deutlich zu werden: Feuerwehr mitzumachen ist kein Hobby zum An- und Ausknipsen, kein Zweitberuf zur Selbstverwirklichung – es ist Berufung und Seelenheil (für einen selbst und alle anderen), was nur echte Steher über raue Pfade zu den Sternen der höchsten Anerkennung erreichen. Starker Wille, eisernes Duchhaltevermögen und neben großem Mut viel, viel Schweiß sind dem tatkräftigen „Tetje Löschknecht“ ebenso wie der rhetorisch perfekt geschulten Führungskraft gemein. Da stehen dann alle in gerade Linie: Groß- und Kleingeister, Breitrücken und Wohlstandsbäuche, Stürmer und Dränger, Lautlacher und Introvertierte. Ränge und dicht besetzte Schulterklappen beeindrucken allenfalls kurzzeitig – dafür Erfahrung und detailreiche Fachkenntnisse der Feuerwehrtechniken umso stärker. Es ist eben Ehrensache, die dunkelblaue Uniform zu tragen und sich mit jedem noch so geringen Handgriff stetig ein Fitzelchen aus den Myriaden der flüchtigen Aufmerksamkeiten, einen anerkennenden Seitenblick zu sichern. Aus eigener Erfahrung ist zu berichten, dass die allzu menschliche Sucht nach Serotonin, vulgo: Lechzen nach Likes, die Alltagsdroge für Mikro-Glücksgefühle weitaus erfüllender nachts auf der Straße zwischen Nieselregen und Blaulicht-Geflimmer zu finden ist als im digitalen Kokon des Hosentaschen-Helferleins oder anderen schaurigen Scheinwelten.

„Die allzu menschliche Sucht nach Serotonin, vulgo: Lechzen nach Likes, die Alltagsdroge für Mikro-Glücksgefühle weitaus erfüllender nachts auf der Straße zwischen Nieselregen und Blaulicht-Geflimmer zu finden ist als im digitalen Kokon des Hosentaschen-Helferleins oder anderen schaurigen Scheinwelten.“

In den detailreichen Disziplinen Retten, Löschen, Bergen muss sich jeder dazu konditionieren, erst die Grundregeln stupide zu verinnerlichen und höchstens unter Dehnung aller Vorschriften situativ-kreativ anzupassen. Man sollte keineswegs unterschätzen, dass Löschangriffe oder technische Rettungseinsätze mit purem, stumpfen Krafteinsatz allein zu lösen wären. Stark ausgeprägte und ständig trainierte kognitive Fähigkeiten sind die Erfolgsfaktoren: Verlässlich funktionieren auch unter widrigsten Stressbelastungen, umsichtig und vorausschauend agieren auch bei größten Lärm, mit Bedacht entschlossen handeln auch unter stärkstem Zeitdruck. Was Einsatzkräfte der Freiwilligen zu leisten vermögen, steht in nichts der Tatkraft der Berufsfeuerwehr (BF) nach. Denn wie in Hamburg rücken die FF-Einheiten nachts und an den Wochenenden mit den Löschgruppen der BF aus, oftmals auch alleine. Und: Die Erwartung in der Bevölkerung, dass die Feuerwehr schnell kommt und die Probleme sofort lösen kann, ist allerorten hoch. Dem gerecht zu werden, ist eine Frage von Disziplin, hartem Training und heftiger Entschlusskraft.

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Feuerwehrmann, Feuerwehrfrau zu werden ist das persönliche Bekenntnis zu Teamarbeit, zu eindeutiger und proaktiver Kommunikation, zu Verlässlichkeit und Geradlinigkeit. Auch: Willen zum lebenslangen Lernen, gerade wenn ein Ausbilder gerade mal halb so alt wie man selbst ist. In die Feuerwehr einzutreten bedeutet, die eigenen Fähigkeiten zur Verantwortung selbstkritisch zu überprüfen und neu zu justieren. Kritik einzustecken, Ärger runterzuschlucken und einfach neu anzusetzen. Sich durchbeißen, niemals aufgeben, Zähne zusammenbeißen und Nerven beruhigen. Neudeutsch hashtaggen das manche als #Leadership. Kann man auch einfach als Selbstsicherheit, Hilfsbereitschaft und soziale Ader bezeichnen.

Vielleicht erklimmt man diesen Berg einfach in kleinen, kurzen Schritten. Erst einmal Schläuche rollen, konzentriert zuschauen, einfach dabei sein. Ein Jahr Freiwillige Feuerwehr wirken Wunder, fühlt sich an wie ein neues Leben. Klarer Blick, klares Ziel, gerader Weg – das prägt! Und nicht nur AHDS-dauerverdächtige Smartphone-Kids, sondern auch orientierungsgestresste Berufsanfänger und übersättigte Midlife-Krisen-Konsumenten. Feuerwehr, das ist wie Harley-Fahren, ein Eagle im Golfen – für Männer – oder der Traum von einem 25-jähriger Latino-Lover – für Powerfrauen – in einem. Dafür: ehrlich, mit Respekt und Glücksgefühlen auf dem Gipfel der körperlichen Erschöpfung. Sport, Fitness-Dauerprogramm und Gehirnjogging zum Nulltarif. Andere zahlen Unsummen für Fitnessclubs und Coaching – in der Feuerwehr-Uniform bekommen Sie das gratis! Kostet Sie nur soviel Zeit, wie Sie zu spenden bereit sind, mal ein bisschen mehr, mal halt etwas weniger. Lebensglück voll flexibel, meistens gerade ums Eck.

Was uns immer wieder neu anzieht, ist beispiellose Kameradschaft! Es herrscht absolute Chancengleichheit. Sozialer Status, Job und Beziehungsstand spielen hier keine Rolle. Alle sind gleich, alle stehen eng zusammen. Wer was wird, hat sich das hart erarbeitet. Wer einmal Rückhalt bei schwierigen privaten und/oder beruflichen Situationen braucht, findet ein engmaschiges Netz.

Wer #FeuerUndFlamme saug… findet, schreibt seine ganz eigenen Erfolgsgeschichten. Ruhm für Jedermann. Und dem Nächsten zur Wehr!

P.S. Nein, eine Rutschstange haben wir bei der FF nicht, das gibt‘s nur bei der Berufsfeuerwehr. Aber, hey, die suchen auch dringend Nachwuchs…

Über den Autor: Carsten Hennig, Jahrgang 1970, trat im Alter von 47 Jahren in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg ein und begann damit noch einmal eine Laufbahn von ganz unten. Der Journalist (knapp 30 Jahre in Fachmedien, Video & Audio) muss sich mit Mittzwanzigern messen, den hohen Anforderungen an die persönliche Einsatzbereitschaft gerecht werden und sich als Anfänger in diesem Handwerk durchschlagen. Bislang hat er es keine Sekunde bereut. 
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Werte wirken stark anziehend: Top-Talente bewerben sich nur bei „Cultural Fit“

Im War for Talents sind die Werte ausschlaggebend! Anspruchsvolle Bewerber in der Hotellerie suchen nach einem „Cultural Fit“, nach Informationen zu den Unternehmenswerten. Immer öfter frage vielversprechende, junge Leute nach Firmenzielen zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz-Maßnahmen, Müllvermeidung, sozialen Projekten (Corporate Social Responsibility/CSR), Diversität, Umgang & Förderung von Mitarbeitern und und und. Aus introvertiert Corporate Identity wurde eine etwas buntere Corporate Culture – und heute ein integriertes Geflecht an Corporate Values, einem Werte-Leitbild, das besonders von Führungskräften vorbildlich repräsentiert werden muss. 

Die Werte.Foundation bietet mit dem wissenschaftlich fundierten WerteKodex (https://werte.foundation/wertekodex/) einen Fixstern zur Orientierung im Alltag. Der Kontext der zentralen Werte Ehrlichkeit, Loyalität, Mut, Respekt, Weitsicht, Verantwortung und Zuverlässigkeit im Hinblick auf Mitarbeiter, Gäste, Lieferanten und Mitbewerber wird ausführlich erläutert. Wie sich diese zentralen Werte anwenden lassen, ist Teil der Unternehmens-Werte-Beratung, die WertePionieren und Partner der Werte.Foundation offen stehen. 

Ein Unternehmen ist so erfolgreich wie seine Mitarbeiter denken und handeln. Im Idealfall ergänzen sich individuelle Kompetenzen und übergreifende Ziele zu einem großen Ganzen, das einen positiven Einfluss auf das Betriebsergebnis haben kann. Neben den harten wirtschaftlichen Faktoren stellt die Unternehmenskultur eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine höhere Mitarbeitermotivation, Zufriedenheit, Produktivität und einen ausgeprägten Teamgeist dar. Beim Aufbau einer zielorientierten Unternehmenskultur handelt es sich nicht etwa um eine einmalige Maßnahme, sondern einen kontinuierlichen Prozess, der einer fortlaufenden Optimierung bedarf. Eine Musterlösung gibt es zwar nicht, allerdings lassen sich einige grundlegende Kriterien anführen.

Werte sind Fundament einer Unternehmenskultur, die im zunehmenden Wettbewerbsdruck um Bewerber - "War for Talents" - entscheidend sind. "Cultural Fit" ist das i-Tüpfelchen im Employer Branding.

Das Gefühl einer Person, Teil eines Unternehmens zu sein, wird als organisationale Identifikation bezeichnet. Wenn sich die betrieblichen Wertvorstellungen und Ziele mit denen der Mitarbeiter überschneiden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit dem Firmenleitbild identifizieren können. Für Arbeitgeber birgt eine starke Bindung zahlreiche Vorteile, die von geringeren Fluktuationsraten über eine größere Leistungsbereitschaft bis hin zur Weiterempfehlung durch die eigenen Mitarbeiter reichen. Auf der anderen Seite profitieren auch die Arbeitnehmer von einem partnerschaftlichen Verhältnis und den damit einhergehenden Vorzügen.

Die Haltung eines Unternehmens beginnt in den Köpfen der Entscheidungsträger. Um die organisationale Identifikation zu stärken, müssen Führungskräfte die Werte der Unternehmenskultur vorleben und mit den individuellen Visionen der Mitarbeiter in Einklang bringen. Auch die menschliche Komponente darf bei einem partnerschaftlichen Miteinander nicht fehlen. Wem Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen entgegengebracht wird, der erwidert diese Wertschätzung.

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Werte.Foundation gründet Privatstiftung für Hotellerie, Gastronomie sowie Meetings & Events

Für mehr Nachwuchsförderung – Initiator Bernd Fritzges & wachsendes Supporter Team planen eigenes Schulungsprogramm und Akademie

April 2019 – Zehn Jahre nach dem Start der WerteEvents erreicht die Werte.Foundation ihre nächste Dimension: Die Gründung einer Privatstiftung erfolgt noch in diesem Jahr. Dazu bringt Initiator Bernd Fritzges sämtliche geschaffenen Werte, Errungenschaften und Inhalte ein – das Stiftungskapital wird zusätzlich mit ausgewählten Partnern aufgestockt. Zweck der Privatstiftung Werte.Foundation ist die Förderung und Beratung von Nachwuchs in den Unternehmen in Hotellerie, Gastronomie und Meeting- & Events-Branche. Weitere Tätigkeitsfelder sind Veranstaltungen von WerteEvents und die Verbreitung des etablierten WerteKodex. 

„Mit der Gründung der Privatstiftung geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung“, freut sich Bernd Fritzges. Nach einer Dekade mit stark wachsenden WerteEvents und einer steigenden Zahl an Supportern formiert sich nun eine durchsetzungsstarke Organisation. Weitere Aufgabenfehler der Stiftung sind:

  • Nachwuchsförderung/-beratung mit umfangreichen Schulungsprogramm
  • Beratung von Top Talenten und High Professionals in Sachen Leadership, interne Kommunikation, Werte-orientiertes Handeln im Business-Alltag und Personalführung
  • WerteEvents mit Akademie-Charakter
  • WertePioniere-Beratung von Unternehmen in Sachen Corporate Governance und Werte-orientierte Kommunikation

Zu den tatkräftigen Mitstreitern in der Werte.Foundation zählen u.a. Prof. Dr. Thomas Apitzsch (FHAM München), Henrik Bollmann (Westfalenhallen Dortmund), Heike Klein (Estrel Berlin), Christian Böttcher (Hotel Esplanade Resort & Spa Bad Saarow), Angela Knoll und Melanie Kotek (beide: DB Vertrieb). 

#WirWollenWerte

„Zentrale Werte im harten Business-Alltag gewinnen massiv an Bedeutung – und das ist überfällig“, konstatiert Fritzges. Seien es harte Preisverhandlungen wie im MICE-Business üblich oder ruppige Führungsallüren im eng getakteten Alltag in Hotels, Restaurants und Eventlocations – die Rückbesinnung auf respektvollen Umgang miteinander, Achtsamkeit und proaktive Wertschätzung sind essentielle Basis für Harmonie und Erfolg. „Gerade in der von Personalnot geplagten Hotellerie und Gastronomie unterstützen wir die Betriebsinhaber und Führungskräfte im Werte-orientierten Leadership und geben damit wertvolle Impulse für erfolgreiches Employer Branding“, bringt es Fritzges auf den Punkt. Denn: Soziale Verantwortung des Arbeitgebers steht für immer mehr junge Leute bei der Auswahl eines Ausbildungsbetriebes und für die nächsten Karriereschritte zuoberst.

#WerdeStark

Mit dem WerteKodex wurde von einem Expertengremium ein allumfassendes Werk für Werte-Orientierung geschaffen; Download hier: https://werte.foundation/wertekodex/. Der Leitfaden bietet Handlungsempfehlungen im täglichen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden/Gästen und Partnerunternehmen. „Selbst für mich ist es immer verblüffend, wie häufig ich im WerteKodex Parallelen – und vor allen Dingen Lösungsansätze – für meinen Alltag im internationalen MICE-Business finden kann“, gibt Fritzges freimütig zu. 

Die Werte.Foundation verstärkt nun ihre Öffentlichkeitsarbeit unter den Hashtags #WirWollenWerte und #WerdeStark. Im Blog werden aktuelle Themen aufgegriffen und nach dem Grundsatz „Neues & Debatte“ analysiert: https://werte.foundation/blog/. In einem innovativen Newsletter-Format werden Werte-relevante Themen aufbereitet. Zudem wird die tägliche PR-Arbeit im Social Web intensiviert. 

Sehen Sie dazu auch diese Videos: 

Nächstes großes WerteEvent Anfang 2020

Das nächstem große WerteEvent wird zum Jahresbeginn 2020 stattfinden – mit einem überraschenden „Big Bang“. Weitere Details werde in den kommenden Wochen dazu veröffentlicht. Zuletzt hatten zum WerteEvent im Spätsommer 2017 im Hotel Esplanade Resort & Spa in Bad Saarow am Scharmützelsee bei Berlin – das Haus ist ebenfalls WertePionier – hunderte WerteSupporter einen Event-Kongress mit höchst inspirierender Langzeit-Wirkung erleben dürfen. 

„Wir wollen weitere überzeugte WertePioniere begeistern und bitten daher Gleichgesinnte sich den entscheidenden Ruck zu geben und die Werte.Foundation zu bereichern!“, ruft Bernd Fritzges, künftiger Vorstand der Privatstiftung auf. Alle Informationen für künftige WertePioniere sind hier zu finden: https://werte.foundation/wertepionier/

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