Employer Branding

Werte wirken stark anziehend: Top-Talente bewerben sich nur bei „Cultural Fit“

Im War for Talents sind die Werte ausschlaggebend! Anspruchsvolle Bewerber in der Hotellerie suchen nach einem „Cultural Fit“, nach Informationen zu den Unternehmenswerten. Immer öfter frage vielversprechende, junge Leute nach Firmenzielen zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz-Maßnahmen, Müllvermeidung, sozialen Projekten (Corporate Social Responsibility/CSR), Diversität, Umgang & Förderung von Mitarbeitern und und und. Aus introvertiert Corporate Identity wurde eine etwas buntere Corporate Culture – und heute ein integriertes Geflecht an Corporate Values, einem Werte-Leitbild, das besonders von Führungskräften vorbildlich repräsentiert werden muss. 

Die Werte.Foundation bietet mit dem wissenschaftlich fundierten WerteKodex (https://werte.foundation/wertekodex/) einen Fixstern zur Orientierung im Alltag. Der Kontext der zentralen Werte Ehrlichkeit, Loyalität, Mut, Respekt, Weitsicht, Verantwortung und Zuverlässigkeit im Hinblick auf Mitarbeiter, Gäste, Lieferanten und Mitbewerber wird ausführlich erläutert. Wie sich diese zentralen Werte anwenden lassen, ist Teil der Unternehmens-Werte-Beratung, die WertePionieren und Partner der Werte.Foundation offen stehen. 

Ein Unternehmen ist so erfolgreich wie seine Mitarbeiter denken und handeln. Im Idealfall ergänzen sich individuelle Kompetenzen und übergreifende Ziele zu einem großen Ganzen, das einen positiven Einfluss auf das Betriebsergebnis haben kann. Neben den harten wirtschaftlichen Faktoren stellt die Unternehmenskultur eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine höhere Mitarbeitermotivation, Zufriedenheit, Produktivität und einen ausgeprägten Teamgeist dar. Beim Aufbau einer zielorientierten Unternehmenskultur handelt es sich nicht etwa um eine einmalige Maßnahme, sondern einen kontinuierlichen Prozess, der einer fortlaufenden Optimierung bedarf. Eine Musterlösung gibt es zwar nicht, allerdings lassen sich einige grundlegende Kriterien anführen.

Werte sind Fundament einer Unternehmenskultur, die im zunehmenden Wettbewerbsdruck um Bewerber - "War for Talents" - entscheidend sind. "Cultural Fit" ist das i-Tüpfelchen im Employer Branding.

Das Gefühl einer Person, Teil eines Unternehmens zu sein, wird als organisationale Identifikation bezeichnet. Wenn sich die betrieblichen Wertvorstellungen und Ziele mit denen der Mitarbeiter überschneiden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit dem Firmenleitbild identifizieren können. Für Arbeitgeber birgt eine starke Bindung zahlreiche Vorteile, die von geringeren Fluktuationsraten über eine größere Leistungsbereitschaft bis hin zur Weiterempfehlung durch die eigenen Mitarbeiter reichen. Auf der anderen Seite profitieren auch die Arbeitnehmer von einem partnerschaftlichen Verhältnis und den damit einhergehenden Vorzügen.

Die Haltung eines Unternehmens beginnt in den Köpfen der Entscheidungsträger. Um die organisationale Identifikation zu stärken, müssen Führungskräfte die Werte der Unternehmenskultur vorleben und mit den individuellen Visionen der Mitarbeiter in Einklang bringen. Auch die menschliche Komponente darf bei einem partnerschaftlichen Miteinander nicht fehlen. Wem Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen entgegengebracht wird, der erwidert diese Wertschätzung.

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Es gibt ein einfaches Wort, was Ihre Mitarbeiter wieder aufmuntert…

Klartext in Sachen Wert-Schätzung: „Unser wichtigstes Wort im Umgang mit Mitarbeitern heißt ‚Danke‘, diesen Grundsatz wende ich für alle an, egal ob sie in der Gastronomie oder bei uns im Außendienst tätig sind“, konstatiert Reinhold Würth. Der 83-jährige Erfolgsunternehmer – Würth-Gruppe: 76.000 Mitarbeiter, 13 Mrd. Euro Umsatz – ist ein Elder Statesmen der alten Schule, aber mit seinen mahnenden Worten topaktuell!

Seine nächste Botschaft im Gespräch mit der „AHGZ“: „Ich bin sehr hinter dem Wort Dienstleistung her: dienen und leisten – wenn beides zusammenkommt, dann folgt die Anerkennung von ganz alleine.“ Sic!

Bitte, Danke, Leistung und Leidenschaft – das ist die richtige Mischung für den sog. kooperativen Führungsstil, der heutzutage angesagt ist! Starre Hierachien, Chef-Gehabe und herzloses Herumkommandieren kommt nicht mehr an – gefragt sind:

  • Mitarbeiter auf Augenhöhe behandeln, sie stets aufs Neue überzeugen und motivieren
  • Agiles Arbeitsumfeld mit echter Lern- und Fehlerkultur: „Win or learn“
  • Hierarchien abbauen

Danke Thank You (Photo: Public Domain Pictures/Pixabay)

Mehr über das Arbeitsmodell der Zukunft ist in diesem n-tv Beitrag zu lesen: mobil.n-tv.de/ratgeber/Das-Modell-der-Zukunft-article20592617.html

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