WerteNews

Über große Anerkennung, Glücksgefühle und Schaffenskraft – Warum Feuerwehr das neue Seelenheil ist

Von Carsten Hennig

So ganz in sich gekehrt ist niemand auf dem Löschfahrzeug. Wer sich vorstellt, hier säßen Gutmenschen des Modern Lifestyle, urbane Umweltritter mit Beyond Meat Gelüsten und Yoga New Thinking, darf laut auflachen. Feuerwehr, das sind Blut, Schweiß und Tränen, Mettbrötchen und deftige Sprüche. Klare Ansagen, extra fester Händedruck und keine komplizierten Sätze. Wer den Bruchteil einer Sekunde zögert, wird abgelöst. Wer sofort mit anpackt, wird umso stärker angefeuert. Kurzum: Eine toxische Umgebung für Mimimi-Sensibelchen. Dafür ein Kosmos für Macher, Schaffer, raue Typen & starke Frauen mit harter Schale, aber großem, weichen Herz. Wenn jetzt die Freiwillige Feuerwehr (FF-Bereiche Altona und Eimsbüttel) wie in halb Hamburg mit tausenden Plakaten, Pappaufstellern und Bannern um Nachwuchs wirbt – übrigens auch noch Mittvierziger! – dann ist das wie eine Mobilmachung der echten Gutmenschen, der Alltags-Anthroposophen, die sich jederzeit und erst recht um drei Uhr morgens zu Höchstleistungen antreiben, gerade wenn es um die Rettung von Menschenleben geht. Die Freiwillige Feuerwehr und ihre Jugendorganisation (JF) sind eine der größten Werte-Zirkel Deutschlands, von höchster Reputation in Gesellschaft und Politik (Rang 1 im Gemeinwohlatlas 2019), ein starker Bund fürs Leben und vielleicht eine der langlebigsten sinnstiftenden Gemeinschaften des Landes.

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Eine der größten Werte-Gemeinschaften Deutschlands

Um deutlich zu werden: Feuerwehr mitzumachen ist kein Hobby zum An- und Ausknipsen, kein Zweitberuf zur Selbstverwirklichung – es ist Berufung und Seelenheil (für einen selbst und alle anderen), was nur echte Steher über raue Pfade zu den Sternen der höchsten Anerkennung erreichen. Starker Wille, eisernes Duchhaltevermögen und neben großem Mut viel, viel Schweiß sind dem tatkräftigen „Tetje Löschknecht“ ebenso wie der rhetorisch perfekt geschulten Führungskraft gemein. Da stehen dann alle in gerade Linie: Groß- und Kleingeister, Breitrücken und Wohlstandsbäuche, Stürmer und Dränger, Lautlacher und Introvertierte. Ränge und dicht besetzte Schulterklappen beeindrucken allenfalls kurzzeitig – dafür Erfahrung und detailreiche Fachkenntnisse der Feuerwehrtechniken umso stärker. Es ist eben Ehrensache, die dunkelblaue Uniform zu tragen und sich mit jedem noch so geringen Handgriff stetig ein Fitzelchen aus den Myriaden der flüchtigen Aufmerksamkeiten, einen anerkennenden Seitenblick zu sichern. Aus eigener Erfahrung ist zu berichten, dass die allzu menschliche Sucht nach Serotonin, vulgo: Lechzen nach Likes, die Alltagsdroge für Mikro-Glücksgefühle weitaus erfüllender nachts auf der Straße zwischen Nieselregen und Blaulicht-Geflimmer zu finden ist als im digitalen Kokon des Hosentaschen-Helferleins oder anderen schaurigen Scheinwelten.

„Die allzu menschliche Sucht nach Serotonin, vulgo: Lechzen nach Likes, die Alltagsdroge für Mikro-Glücksgefühle weitaus erfüllender nachts auf der Straße zwischen Nieselregen und Blaulicht-Geflimmer zu finden ist als im digitalen Kokon des Hosentaschen-Helferleins oder anderen schaurigen Scheinwelten.“

In den detailreichen Disziplinen Retten, Löschen, Bergen muss sich jeder dazu konditionieren, erst die Grundregeln stupide zu verinnerlichen und höchstens unter Dehnung aller Vorschriften situativ-kreativ anzupassen. Man sollte keineswegs unterschätzen, dass Löschangriffe oder technische Rettungseinsätze mit purem, stumpfen Krafteinsatz allein zu lösen wären. Stark ausgeprägte und ständig trainierte kognitive Fähigkeiten sind die Erfolgsfaktoren: Verlässlich funktionieren auch unter widrigsten Stressbelastungen, umsichtig und vorausschauend agieren auch bei größten Lärm, mit Bedacht entschlossen handeln auch unter stärkstem Zeitdruck. Was Einsatzkräfte der Freiwilligen zu leisten vermögen, steht in nichts der Tatkraft der Berufsfeuerwehr (BF) nach. Denn wie in Hamburg rücken die FF-Einheiten nachts und an den Wochenenden mit den Löschgruppen der BF aus, oftmals auch alleine. Und: Die Erwartung in der Bevölkerung, dass die Feuerwehr schnell kommt und die Probleme sofort lösen kann, ist allerorten hoch. Dem gerecht zu werden, ist eine Frage von Disziplin, hartem Training und heftiger Entschlusskraft.

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Feuerwehrmann, Feuerwehrfrau zu werden ist das persönliche Bekenntnis zu Teamarbeit, zu eindeutiger und proaktiver Kommunikation, zu Verlässlichkeit und Geradlinigkeit. Auch: Willen zum lebenslangen Lernen, gerade wenn ein Ausbilder gerade mal halb so alt wie man selbst ist. In die Feuerwehr einzutreten bedeutet, die eigenen Fähigkeiten zur Verantwortung selbstkritisch zu überprüfen und neu zu justieren. Kritik einzustecken, Ärger runterzuschlucken und einfach neu anzusetzen. Sich durchbeißen, niemals aufgeben, Zähne zusammenbeißen und Nerven beruhigen. Neudeutsch hashtaggen das manche als #Leadership. Kann man auch einfach als Selbstsicherheit, Hilfsbereitschaft und soziale Ader bezeichnen.

Vielleicht erklimmt man diesen Berg einfach in kleinen, kurzen Schritten. Erst einmal Schläuche rollen, konzentriert zuschauen, einfach dabei sein. Ein Jahr Freiwillige Feuerwehr wirken Wunder, fühlt sich an wie ein neues Leben. Klarer Blick, klares Ziel, gerader Weg – das prägt! Und nicht nur AHDS-dauerverdächtige Smartphone-Kids, sondern auch orientierungsgestresste Berufsanfänger und übersättigte Midlife-Krisen-Konsumenten. Feuerwehr, das ist wie Harley-Fahren, ein Eagle im Golfen – für Männer – oder der Traum von einem 25-jähriger Latino-Lover – für Powerfrauen – in einem. Dafür: ehrlich, mit Respekt und Glücksgefühlen auf dem Gipfel der körperlichen Erschöpfung. Sport, Fitness-Dauerprogramm und Gehirnjogging zum Nulltarif. Andere zahlen Unsummen für Fitnessclubs und Coaching – in der Feuerwehr-Uniform bekommen Sie das gratis! Kostet Sie nur soviel Zeit, wie Sie zu spenden bereit sind, mal ein bisschen mehr, mal halt etwas weniger. Lebensglück voll flexibel, meistens gerade ums Eck.

Was uns immer wieder neu anzieht, ist beispiellose Kameradschaft! Es herrscht absolute Chancengleichheit. Sozialer Status, Job und Beziehungsstand spielen hier keine Rolle. Alle sind gleich, alle stehen eng zusammen. Wer was wird, hat sich das hart erarbeitet. Wer einmal Rückhalt bei schwierigen privaten und/oder beruflichen Situationen braucht, findet ein engmaschiges Netz.

Wer #FeuerUndFlamme saug… findet, schreibt seine ganz eigenen Erfolgsgeschichten. Ruhm für Jedermann. Und dem Nächsten zur Wehr!

P.S. Nein, eine Rutschstange haben wir bei der FF nicht, das gibt‘s nur bei der Berufsfeuerwehr. Aber, hey, die suchen auch dringend Nachwuchs…

Über den Autor: Carsten Hennig, Jahrgang 1970, trat im Alter von 47 Jahren in den aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg ein und begann damit noch einmal eine Laufbahn von ganz unten. Der Journalist (knapp 30 Jahre in Fachmedien, Video & Audio) muss sich mit Mittzwanzigern messen, den hohen Anforderungen an die persönliche Einsatzbereitschaft gerecht werden und sich als Anfänger in diesem Handwerk durchschlagen. Bislang hat er es keine Sekunde bereut. 
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Werte wirken stark anziehend: Top-Talente bewerben sich nur bei „Cultural Fit“

Im War for Talents sind die Werte ausschlaggebend! Anspruchsvolle Bewerber in der Hotellerie suchen nach einem „Cultural Fit“, nach Informationen zu den Unternehmenswerten. Immer öfter frage vielversprechende, junge Leute nach Firmenzielen zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz-Maßnahmen, Müllvermeidung, sozialen Projekten (Corporate Social Responsibility/CSR), Diversität, Umgang & Förderung von Mitarbeitern und und und. Aus introvertiert Corporate Identity wurde eine etwas buntere Corporate Culture – und heute ein integriertes Geflecht an Corporate Values, einem Werte-Leitbild, das besonders von Führungskräften vorbildlich repräsentiert werden muss. 

Die Werte.Foundation bietet mit dem wissenschaftlich fundierten WerteKodex (https://werte.foundation/wertekodex/) einen Fixstern zur Orientierung im Alltag. Der Kontext der zentralen Werte Ehrlichkeit, Loyalität, Mut, Respekt, Weitsicht, Verantwortung und Zuverlässigkeit im Hinblick auf Mitarbeiter, Gäste, Lieferanten und Mitbewerber wird ausführlich erläutert. Wie sich diese zentralen Werte anwenden lassen, ist Teil der Unternehmens-Werte-Beratung, die WertePionieren und Partner der Werte.Foundation offen stehen. 

Ein Unternehmen ist so erfolgreich wie seine Mitarbeiter denken und handeln. Im Idealfall ergänzen sich individuelle Kompetenzen und übergreifende Ziele zu einem großen Ganzen, das einen positiven Einfluss auf das Betriebsergebnis haben kann. Neben den harten wirtschaftlichen Faktoren stellt die Unternehmenskultur eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine höhere Mitarbeitermotivation, Zufriedenheit, Produktivität und einen ausgeprägten Teamgeist dar. Beim Aufbau einer zielorientierten Unternehmenskultur handelt es sich nicht etwa um eine einmalige Maßnahme, sondern einen kontinuierlichen Prozess, der einer fortlaufenden Optimierung bedarf. Eine Musterlösung gibt es zwar nicht, allerdings lassen sich einige grundlegende Kriterien anführen.

Werte sind Fundament einer Unternehmenskultur, die im zunehmenden Wettbewerbsdruck um Bewerber - "War for Talents" - entscheidend sind. "Cultural Fit" ist das i-Tüpfelchen im Employer Branding.

Das Gefühl einer Person, Teil eines Unternehmens zu sein, wird als organisationale Identifikation bezeichnet. Wenn sich die betrieblichen Wertvorstellungen und Ziele mit denen der Mitarbeiter überschneiden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit dem Firmenleitbild identifizieren können. Für Arbeitgeber birgt eine starke Bindung zahlreiche Vorteile, die von geringeren Fluktuationsraten über eine größere Leistungsbereitschaft bis hin zur Weiterempfehlung durch die eigenen Mitarbeiter reichen. Auf der anderen Seite profitieren auch die Arbeitnehmer von einem partnerschaftlichen Verhältnis und den damit einhergehenden Vorzügen.

Die Haltung eines Unternehmens beginnt in den Köpfen der Entscheidungsträger. Um die organisationale Identifikation zu stärken, müssen Führungskräfte die Werte der Unternehmenskultur vorleben und mit den individuellen Visionen der Mitarbeiter in Einklang bringen. Auch die menschliche Komponente darf bei einem partnerschaftlichen Miteinander nicht fehlen. Wem Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen entgegengebracht wird, der erwidert diese Wertschätzung.

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Das menschliche Leben ist absolut erhaltungswürdig

Im Rettungsdienst gibt es ein ehernes Gesetz: Leben vor Behinderung. Will heißen: Wird ein Mensch auch bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen, z.B. einer Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) verletzt, gilt dies entgegen der Rechtssprechung als vertretbar und stellt keine Körperverletzung (§223 StGB) dar. Vor diesem Hintergrund darf das nun höchsrichterlich gefällte Urteil gesehen werden: „Das menschliche Leben ist absolut erhaltungswürdig.“

Der Bundesgerichtshof hat in einem aktuellen, Aufsehen erregenden Urteil deutlich gemacht: Ein Urteil über den Wert eines Lebens stehe keinem Dritten zu. Ob ein Leben, obgleich es im behandelten Fall mittels künstlicher Ernährung erhalten worden war, „lebensunwert“ sei, verbiete sich jedwedes Urteil noch Maßnahmen dagegen.

Erste Hilfe ist Bürgerpflicht! Dabei gilt: Leben vor Behinderung (Foto: ASB-Bundesverband)

In der Urteilsbegrünung heißt es: „Das menschliche Leben ist ein höchstrangiges Rechtsgut und absolut erhaltungswürdig. Das Urteil über seinen Wert steht keinem Dritten zu. Deshalb verbietet es sich, das Leben – auch ein leidensbehaftetes Weiterleben – als Schaden anzusehen (Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG). Auch wenn ein Patient selbst sein Leben als lebensunwert erachten mag mit der Folge, dass eine lebenserhaltende Maßnahme gegen seinen Willen zu unterbleiben hat, verbietet die Verfassungsordnung aller staatlichen Gewalt einschließlich der Rechtsprechung ein solches Urteil über das Leben des betroffenen Patienten mit der Schlussfolgerung, dieses Leben sei ein Schaden.“ – Quelle: https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/2019040.html?nn=10690868

Der einem Grundsatzurteil gleichkommende Richterspruch legt den Fokus auf die WERTschätzung des Lebens, gleich welcher Qualität. Natürlich ist jedem Artikel 3 des Grundgesetzes geläufig:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Das menschliche Leben zu erhalten, zu achten und zu schützen ist als oberste Maxime unabdingbar – wir bei der WerteFoundation haben uns dazu verschrieben, dies ohn‘ Unterlaß in die Herzen hinaus zu tragen.

(Fotos: CM_DaSilva/Pixabay)

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Walter Rotter redet allen ins Gewissen

Charakterleser Walter Rotter nimmt kein Blatt vor den Mund: Bei den WerteEvents redet er allen mit Nachdruck ins Gewissen.

Die tägliche Dosis Anstand: Charakterleser Walter Rotter muss an die Grundwerte erinnern – gerade auf der ITB Berlin!

Und dieses wegweisende Interview gab er uns beim WerteEvent im Hotel Esplanade Resort & Spa in Bad Saarow:

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Die Werte Erfolgsgeschichte geht weiter!

Bernd Fritzges zur 2. Werte Supporter Con im Estrel Berlin: Die Gründung der Privatstiftung ist ante portas! Der WerteKodex wird ausgeweitet – als Leitfaden und Handlungsempfehlung fürs Employer Branding nicht nur in der Hotellerie. Ein Update:

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Selbst schuld?

Just heute beklagte ein namhafter Koch: Mindestlohn + Schwarzgeld sind in der Gastronomie wahnsinnig weit verbreitet, noch immer. Da wundert man sich, warum keine neuen Leute mehr kämen… Der Nachwuchs- und Fachkräftemangel im Gastgewerbe ist eindeutig hausgemacht.

Die nächste große Zollrazzia kommt erwartungsgemäß im Frühjahr, gefolgt von einer politischen Kampagne der NGG (pauschale Branchenverunglimpfung; leider nicht ohne Grund) und auf Ebene der EU-Kommission regt sich der Unmut öffentlich klar wahrnehmbar; auch von dort sind neue Verordnungen zu erwarten.

Passend dazu das Bekenntnis von Top-Gastronom Patrick Rüther, Chef des Netzwerkes „Leaders Club“, in einem Gastbeitrag: „Viele Probleme sind hausgemacht. Eine lange und manchmal angestaubte Ausbildung, unwürdige und schlechte Arbeitsbedingungen, halbseidene Gastronomen, die schwarze Kassen führen. All das hat zu den aktuellen Entwicklungen geführt.“ 

Da bedarf es mutiger Hoteliers wie zuletzt Philip Borckenstein von Quirini, der als General Manager im Hotel Empire Riverside Hamburg eine PR-Kampagne für mehr Gehälter für Köche startete; und prompt dafür von Kollegen heftig kritisiert wurde – warum wohl? …

Bitter, dass eine so vor Karrierechancen trotzende Branche wie das Gastgewerbe massiv im Fairness werben muss… „Fair Job Hotels“ ist eine hehre Initiative von Tophotels, die mit bestem Beispiel vorangehen wollen. Wohlgemerkt, eine Vereinigung von Unternehmen, nicht die eines Branchenverbandes, der Nachwuchs- und Imagewerbung noch immer zu zaghaft anpackt. 

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Werte geht weiter! #WirWollenWerte

Werte geht weiter – mit Volldampf voraus! Bei der Werte Supporter Con in den Westfalenhallen Dortmund wurde ein umfangreicher Maßnahmenplan besprochen. Soviel vorab:

  • Der nächste, große WerteEvent findet im Januar 2020 statt!
  • Die Gründung einer realen Werte Stiftung (#WerteFoundation) wird vorbereitet!
  • Die Weiterverbreitung unter dem Hashtag #WirWollenWerte wird entscheidend ausgebaut!

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Mad for Likes? Der gesunde Menschenverstand geht auch in der digitalen Kakophonie nicht verloren, hoffentlich…

Hehre Worte vom ehemaligen Staatsoberhaupt: „Wir müssen die Ängste der Menschen ernst nehmen, dürfen ihnen aber nicht folgen“, konstatierte Joachim Gauck bei der Verleihung des Friedenspreises der Friedrich-Naumann-Stiftung an ihn. Und weitere Worte wie in Stein gemeißelt: „Toleranz entsteht dann, wenn wir tief überzeugt sind von unseren Grundwerten und trotzdem noch offen sind für jene, die dazu Fragen oder Kritik haben.

Toleranz für Andersdenkende ist das Eine, Vertrauen in die Risikokompetenz extrem Denkender das Andere. Viele Angstreaktionen oder Ablehnungen Andersdenkender und Andersaussehender zeugen von Unkenntnis, ob gewollt oder nicht. Diese als bloß grunddumm abzustempeln, ist zwar einfach aber wenig zielführend. Doch es braucht schon Engelsgeduld, diejenigen die ihre vorgefasste Meinung zu korrigieren kaum bereit sind, zum Nachdenken und ggf. zur Kurskorrektur zu bewegen.

In Zeiten digitalen Sendungsbewusstseins sind zwei uralte Werte in einem gerüttelt Maß vonnöten: Gelassenheit und Kritikfähigkeit. Im täglichen Diskurs muss man nicht jedes dahinnotierte Wort in die Wagschale legen – und nicht jede noch so harsche Replik als persönlichen Affront parieren. Oftmals zeigt es sich, dass auch intelligente Gesprächspartner zwar im Social Web Wolfszähne zeigen, jedoch im persönlichen Austausch lammfromm sind bzw. sich für ihre Ausfälle gar entschuldigen.

Vielleicht liegt es in der Natur der digitalen Sache, dass man bei Facebook, Instagram, Youtube, Twitter & Co nur mit überdeutlichen und stark auf pure, sekundenschnell vergehende Aufmerksamkeit („Mad for Likes“) setzen muss. Von überlegter oder gar durchdachter Äußerung im Sinne des ergebnisoffenen Diskurses ist da kaum eine Spur. Oder eben kaum ein Klick.

Kein Wunder, dass manipulierte Fake-Fotos und einseitig darstellende Kurz-Videos große Popularität besitzen. Angst haben muss man indes nicht. Der gesunde Menschenverstand geht auch in der digitalen Kakophonie verloren – zumindest solange meinungsprägende Mahner ihre Stimme erheben und so manchen Voreiligen die Leviten lesen – auch im Netz.

Das sind die drei Werte, die den Kern der Menschenrechte und Grundfreiheiten aus Basis der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen bilden:

  • Toleranz, konkret: anderen Kulturen und Religionen weltoffen zu begegnen
  • Authentizität, konkret: Vielfalt als Normalität und Bereicherung verstehen und seine eigene Identifikation zu festigen
  • Partizipation, konkret: sich an der Gesellschaftsentwicklung beteiligen

Gerade in unseren Zeiten der Kontroverse sind Vorbilder hinsichtlich deren Grundsätze für wertegeleiteten Handeln zu überprüfen. Moral Watching ist eine Aufgabenstellung, die neben seriösen, professionellen Berichterstattern auch etliche andere Multiplikatoren übernehmen, stets in Abwägung der Thesen, Meinungen, Fakten und bei Lichte der hintergründigen Faktoren. Es bedarf des Mutes zu klaren Positionierungen zum Beispiel bei rechts- oder linksextremen Beiträgen im Social Web oder im persönlichen Kontext. Je stärker sich Teile der Gesellschaft gegen demokratische Grundwerte richten, umso mehr ist eine klare Haltung notwendig. Ergo darf man von Meinungsführern durchaus erwarten, gegen Hate Speech offen zu Felde zu ziehen. Wer Vorbild sein möchte, muss auch führen können – und sich aus der Deckung wagen.

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wissendenken berichtet über das Präsentationsformat Duett, den WerteKodex und das WerteEvent 2018

Über das Präsentationsformat Duett, den WerteKodex und das WerteEvent 2018

WertePionierin Annette Hexelschneider von wissendenken berichtet in ihrem aktuellen Blogpost über das Präsentationsformat Duett, den WerteKodex und ihre Eindrücke vom WerteEvent 2018.

Lesen Sie den vollständigen Blogbeitrag hier: https://wissendenken.com/visuelle-kommunikation/praesentationsformat-duett/

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WerteEvent startet neue Kooperation mit W.I.N Women in Network®

WerteEvent Kooperation mit W.I.N Women In Network

Symbolfoto ©DDRockstar

Strategische Zusammenarbeit mit führender Community für Business- und Karrierefrauen – 3 Toprednerinnen für Scoutcamps am 29. August im Hotel Esplanade Resort & Spa Bad Saarow

(Bad Saarow, 08. August 2018) Die Zukunft ist weiblich! Was als Schlachtruf zum Untergang des alten Patriarchats verstanden werden kann, gilt vor allem beim WerteEvent, dem Think Tank für das MICE Business, als Zukunftsprogramm. Werte-Initiator Bernd Fritzges startete nun eine strategische Kooperation mit W.I.N Women in Network®, der führenden Community für Business- und Karrierefrauen. Beim WerteEvent am 29. August im Hotel Esplanade Resort & Spa Bad Saarow werden u. a. drei herausragende Keynote Speakerinnen auftreten.

„Mit unserem Relaunch des WerteEvents bringen wir beeindruckende Frauen mit sehr inspirierenden Themen auf die Bühne. Neben der Keynote Speakerin Ramona Kühne, eine der erfolgreichsten Profi-Boxkämpferinnen aller Zeiten, die zum Topthema „Fail for success“ sprechen wird, sind dies die bekannten Keynote Speakerinnen Barbara Baratie, Monika Schubert und Dr. Stephanie Robben-Beyer. Sie werden unsere Werte-Themen mit ungewöhnlichen und unterhaltsamen Themen bereichern“, freut sich Bernd Fritzges.

Das gesamte Programm des WerteEvent ist online: https://werte.foundation/programm/

Aktuelle Hintergrundinfos zur Werte Foundation lesen Sie im Liveblog: https://werte.foundation/liveblog/

 

Das sind die Themen der WINExpertinnen vom W.I.N Campus, der Agentur von W.I.N Women in Network®

Barbara Baratie: Jeder Jeck ist anders!

Gekonnt und mit Witz entführt Barbara Baratie Sie in diesem interaktiven Impuls in die Welt der Psychologie, Soziologie und Kommunikationswissenschaften. Sie erkennen Ihre EIGENART, Ihre Werte und erfahren zugleich, wie Ihr Gegenüber tickt, welche Werte hier im Vordergrund stehen. Und schon wissen Sie, wie Sie einen guten Draht zum Gegenüber finden. Der Schlüssel zu Ihrem Gegenüber liegt im Wertesystem, das tief in uns verborgen ist und sich doch ganz einfach erkennen lässt, wenn man weiß wie… Ein Impuls, der ganz nebenbei das Betriebsklima verbessert, Teams zu mehr Spitzenleistung anspornt und ganz einfach die Kommunikationskanäle öffnet.

Vita: Barbara Baratie ist Unternehmensberaterin, Coach und Autorin. Als Dipl. Sozialpädagogin kennt Barbara Baratie den Weg, Menschen zu bewegen. Als Dipl. Betriebswirtin weiß sie, was Erfolg ausmacht. Barbara Baratie ist sicher: Erfolg entsteht im Kopf und wird dann möglich, wenn Menschen in einem Umfeld wirken, in dem sie ihre Wertvorstellungen zeigen und leben können. Baratie trägt mit ihrem 20-köpfigem, international aktiven Experten-Team seit 2006 Innovation, Motivation und Führungskraft in die Unternehmen. Sie ist Inhaberin und Geschäftsführerin der Managementberatung „Die Unternehmensentwickler“, zudem Gründerin und Geschäftsführerin des „unternehmerinnen forum niederrhein“.

Sie ist beauftragt, als Dozentin an der FOM – Hochschule für Oekonomie & Management angehende Wirtschaftspsychologen zu Gesprächskompetenz und Führungspsychologie auszubilden. Als zertifizierter Coach für Persönlichkeitsanalysen und Teamentwicklung (TMS ®) zeigt sie persönliche Stärken und Herausforderungen auf.

In ihrem interaktiven Vortrag „Jeder Jeck ist anders!“ erleben die Mitwirkenden, welche inneren Werte sie antreiben und wie sie den „heißen Draht“ zum Gegenüber finden.

2014 wurde sie zur VorBildUnternehmerin des Bundeswirtschaftsministeriums berufen.

2015 erschien ihr Buch „Hoch hinaus!“.

Monika Schubert: Werte und Mut: Ihr Kompass für eine nachhaltige Zukunft

Kultureller Change ist eine Reise. Diejenigen, die den Weg des Wandels einschlagen, werden Visionen erschaffen und diese immer weiter ausformen. Es gilt Marktbedingungen und Bedürfnisse der Menschen miteinander zu verbinden, um auf der Grundlage gemeinsamer Werte etwas zu schaffen, das Sie sich jetzt noch nicht vorstellen können. Monika Schubert inspiriert Sie zu Mut und Zuversicht, um aus Ihrer Wertegemeinschaft eine nachhaltige und prägende Kultur zu entwickeln. Entdecken Sie die Lust an Ihrer „Kulturreise“.

Vita: Monika Schubert ist Film und Business Expertin für Persönlichkeit, Kreativität und Wirkungsmacht. Nach einer Weltreise studierte sie zuerst Soziologie, Politologie und Wirtschaft. Doch es zog sie mehr zum Avantgarde Theater als zur Wissenschaft.

Sie hat Hauptrollen gespielt, ist durch Europa und Lateinamerika getourt, hat eigene Produktionen auf die Beine gestellt und mit internationalen Theatergrößen zusammengearbeitet. Nach 12 Jahren Tätigkeit als Schauspielerin und einer Lebenskrise erkannte sie, dass sich ihre Berufung als Coach weiterentwickelt. Sie hat über 500 Schauspieler*innen für Drehs vorbereitet und coacht Medienschaffende in Selbstvermarktung, Leadership und Schauspielführung. Sie hat als Unternehmerin erfolgreich Trends erkannt und gibt ihr Wissen als Dozentin an Filmakademien weiter. Heute ist sie eine namhafte Expertin in der Film- und Medienbranche.

Seit über 10 Jahren berät und coacht sie Persönlichkeiten, die in der Öffentlichkeit stehen und Verantwortung tragen, sowie Unternehmen und Top-Entscheider in Change-Prozessen zu den Themen: Bühne, Leadership und Heldentum.

Ihr Motto: Übernimm die Regie in Deinem Film!

Dr. Stephanie Robben-Beyer: Familiäre Kompetenzen – DAS unterschätzte Potential

Führungsalltage im Unternehmen und in der Familie weisen erstaunlich viele Gemeinsamkeiten auf. Jedoch werden die jeweils genutzten Kompetenzen selten von einer Lebenswelt in die andere übertragen. Familie als Kompetenzzentrum, als Lernort und damit Familie als Karrierebaustein sollte Teil der zukünftigen Unternehmenskultur sein. Mütter und Väter erwerben durch ihr Elternsein wesentliche Ressourcen und Kompetenzen, die sie – wenn diese erkannt, anerkannt und am Arbeitsplatz gezielt eingesetzt werden – wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen können.

Welche Ressourcen / Kompetenzen sind das z. B.? Vorbild sein, Führen wollen, Ziele setzen, motivieren, Feedback geben, Sicherheit vermitteln, Zeitmanagement, Prioritäten setzen, Gelassenheit und viele mehr. Arbeitgeber sollten diese Kompetenzen erkennen und sich „trauen“, Eltern damit und darin zu fördern.

Dazu sind die Unterstützung durch eine familienfreundliche Kultur, familienfreundliche Arbeitsumstände nötig. Familie muss als Wert entdeckt und gefördert werden – unter anderem als Strategie gegen „braindrain“.

Vita: Promovierte Altphilologin und ehemalige Gymnasiallehrerin (u. a. Lyceum Alpinum, Zuoz), ist Business Coach mit dem Spezialgebiet „Empathische Kommunikation“, Moderatorin und Key Note Speakerin.

In ihren sehr persönlichen Coachings unterstützt sie ihre Klienten, Softskills zu wirksamen Führungsstärken aus- und aufzubauen. Sie ist Sparringspartner in wertschätzender Kommunikation und feilt so an emotionaler und sozialer Kompetenz.

Sie bietet und entwickelt lebensnah, tailor-made und stets mit einem Quäntchen Humor Konzepte zur beruflichen Förderung und Karriereforcierung von Führungskräften, Managern und Top-Managern.

Insbesondere die sozialen und emotionalen Kompetenzen, die Eltern im alltäglichen „Tohuwabohu“ erwerben, können gewinnbringend in den unternehmerischen Alltag eingebracht werden.

W.I.N Women in Network® ist die Community für Frauen in Business und Karriere für ihre überregionale Vernetzung, für den Austausch mit Frauen auf gleicher Augenhöhe und dem Interesse, ihr persönliches Netzwerk im gesamten europäischen Raum sowohl persönlich als auch virtuell zu erweitern. Die Marke W.I.N Women in Network® steht für Professionalität und Authentizität und gibt Frauen Sichtbarkeit und eine Stimme am Markt. W.I.N Gründerin ist die Netzwerkexpertin und Unternehmensberaterin Petra Polk.

Mehr: www.win-women-in-network.com

 

Über WerteFoundation

Die WerteFoundation ist eine Initiative für Werte in der deutschen Eventbranche und gilt als Think Tank für Austausch, Miteinander und gegenseitige Förderung und Wertschätzung im MICE Business. Das Kompetenzzentrum ist Veranstalter des jährlichen WerteEvent und Initiator des Wertekodex.

Mehr: werte.foundation

Ansprechpartner für Medien, Blogger und Multiplikatoren:

Bernd Fritzges
Agentur Fritzges
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Tel.: +49 4165 9979005
E-Mail:  office@werte.foundation

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